team zweiteTischtennis [10.04.2016/alexw]:  Man wollte nach der ersten vergebenen Möglichkeit gegen Nobitz 2 nun gegen Post Zeulenroda 3 im nächsten Anlauf den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt machen. Daraus wurde nichts.

2. Bezirksliga – Staffel 2 – Sa. 09.04.16 – 13.00 Uhr
Weißenborner SV 1882 2 – Post SV Zeulenroda 3   5:9


Andy Jagst war wieder im Einsatz und auch Jonathan Marekia kehrte wieder in die Mannschaft zurück. Dagegen fällt Maximilian Schäfer für die restlichen Spiele verletzt aus (Gute Besserung!). Die Vorzeichen standen nicht schlecht, da Zeulenroda mit zwei Mann Ersatz anreiste.
 
In den Doppeln startete man gut, denn sowohl A.Jagst/D.Büchner siegten gegen Bastigkeit/Müller und M.Fritzsche/A.Kurze gegen Mehske/Heß souverän mit 3:0. Nur A.Wiegand/J.Marekia mussten sich dem starken Spitzendoppel Pinks/Vieweg knapp in vier Sätzen geschlagen geben. 2:1 stand es und alles war im grünen Bereich.
 
Was dann passierte kann sich auch einen Tag danach noch keiner erklären. A.Jagst startete gut gegen Vieweg, der sich jedoch in einen Rausch spielte und es somit eine Niederlage setzte (1:3), D. Büchner fand keine Mittel im Spiel der Noppenbeläge gegen Pinks (0:3).
Danach der Knackpunkt der Partie. A. Wiegand spielte souverän und führte gegen Heß bereits 2:0, ehe der Faden verloren ging und nichts mehr lief (2:3). Der Punkt war fest eingeplant gewesen.
J.Marekia fand kein richtiges Mittel gegen Bastigkeit (0:3). M.Fritzsche spielte anschließend locker gegen Nachwuchsspielerin Müller (3:0).
A. Kurze hatte nach ordentlichen Beginn doch viele Probleme in einem engen und spannenden Spiel gegen den 78-Jährigen Mehske und verlor 2:3. Somit stand es 3:6 nach der ersten Runde und viele entsetzte Gesichter waren zu sehen. Das wurde nicht mehr anders.
A. Jagst spielte anfangs wieder sehr gut, diesmal gegen Pinks, ehe sich der Zeulenrodaer umstellte und bei Jagst nicht mehr viel lief (1:3). D. Büchner hatte keine Chance gegen den entfesselt spielenden Vieweg (0:3).
A. Wiegand spielte diesmal sein Spiel durch und siegte folgerichtig gegen Bastigkeit (3:1). J. Marekia hatte im Spiel der Nachwuchsspieler den längeren Atem und siegte im 5.Satz gegen Heß. Der 5:8-Anschluss war geschafft.
Die aufkeimende Hoffnung amchte Zeulenrodas Routinier Mehske im Spiel gegen M.Fritsche zunichte. Nach wenig überzeugenden vier Sätzen des Weißenborners war das Spiel „gegessen“. Zeulenroda hatte das 9:5 im Sack. Dass A. Kurze bereits mit 2:0 gegen Müller führte, war nebensächlich.
 
Damit verlor man mit 5:9 und scheiterte irgendwo an den eigenen Nerven. Anders kann man sich diesen Tag nicht erklären, denn alles lief schief, was schief laufen konnte.
 
Glückwunsch an Post Zeulenroda 3 zum vorzeitigen Klassenerhalt. Und wie heißt es so schön, wenn man unten drin steht, ist es schwierig herauszukommen. Das bekommt der WSV derzeit zu spüren. Zeulenroda hat es geschafft, dies kann man als Motivation noch mitnehmen.
 
Einen Dank an unsere Zuschauer, die uns unterstützen, trotz einer teils desolaten Leistung. Nun muss man nochmal alle Kräfte für die letzten beiden Spielen bündeln, um den Klassenerhalt doch noch einzutüten. Am Freitag geht es gegen VfL Gera 2 um 19:15 Uhr und am Samstag kommt es in eigener Halle im Derby gegen Rüdersdorf wohl zum alles entscheidenden Match um 14:00 Uhr. Ein Punkt wird wohl aber nicht reichen. Ein Sieg muss her. Aber wir Weißenborner haben bislang jede Situation gemeistert und wenn es nicht reichen sollte, dann muss man den Abstieg annehmen, denn wenn man solche Spiele wie gegen Zeulenroda nicht gewinnt, ist am Ende selber schuld.
 
Es spielten:
WSV 2: Andy Jagst(0,5), Dirk Büchner(0,5), Alexander Wiegand(1), Jonathan Marekia(1), Manfred Fritzsche (1,5), Alexander Kurze(0,5)
Post Zeulenroda3: Volkmar Pinks (2,5), Günther Vieweg (2,5), Frank Bastigkeit(1), Moritz Heß(1), Ersatzmann Reinhard Mehske(2), Ersatzmann Carolin Müller

P.S.: Im anschließenden Verbandsligaspiel markierte das 1. Paarkreuz drei Punkte im Einzel. Da sieht man, welche Klasse an diesem Tag Pinks und Vieweg hatten.

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